Einleitung
Die Adventszeit eröffnet ein neues Kirchenjahr und lädt uns ein, innezuhalten. Sie ist eine Zeit der Erwartung und Vorbereitung auf die Geburt Christi – ein Fest, das unsere Zeitrechnung geprägt hat und bis heute Fragen nach Sinn, Tradition und Glauben aufwirft.
Leitfragen zur Besinnung
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Zeit und Veränderung: Was hat sich seit unserer Kindheit in der Art, wie wir Weihnachten feiern, verändert? Was davon empfinden wir als Bereicherung, was als Verlust?
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Botschaft Jesu: Was ist von seiner Botschaft heute noch lebendig? Wo spüren wir ihre Kraft, wo scheint sie überlagert zu sein?
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Tradition und Moderne: Welche Bräuche und Rituale sind uns wichtig? Welche haben an Bedeutung verloren? Was möchten wir bewusst weitergeben?
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Persönlicher Bezug: Welchen Platz hat Jesus in unserem heutigen Leben? Wie erleben wir die Vorweihnachtszeit – als Stress oder als Chance zur Ruhe?
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Gemeinschaft: Was bedeutet es für uns, Weihnachten mit Familie und Freunden zu feiern? Was wäre die Welt ohne liebe Menschen in unserem Umfeld?
Impulse
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Weihnachten ist mehr als Kommerz: Es ist die Suche nach Frieden, Stille und menschlicher Wärme.
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Die Liebe Gottes und die Liebe zwischen Menschen sind der eigentliche Schatz dieser Zeit.
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Auch unsere Hobbys, ein gutes Essen oder ein freundliches Wort können Ausdruck dieser Liebe sein.
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Der „Zauber eines größeren Ganzen“ lebt in uns – Vertrauen und Glaube mobilisieren diesen Schatz.
Humorvolle Perspektive
Ein Gedankenspiel: Hätte Jesus seit seiner Geburt Bart und Haare wachsen lassen, wären sie heute über 20 km bzw. 24 km lang – ein kosmisches Bild, das uns die Dimension der Zeit vor Augen führt.
Abschluss
Lasst uns in dieser Adventszeit den inneren Schatz neu entdecken und mobilisieren – für das Gute, für das Licht der Welt und gegen die Dunkelheit.
Frohe, segensreiche und friedliche Festtage!